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Trinkt blau

Von verared | 27.April 2018

Bildquelle: Vera Bartholomay

 

trinkt blau

trinkt nicht kummer!

schreibt Kurt Marti in einem seiner Gedichte.

Wie sehr steht das jetzt an nach diesem wirklich grauen Winter. Wir sind ja regelrecht ausgehungert nach einem klaren, strahlenden Himmel.

Aber der blaue Himmel nährt nicht nur durch die Helligkeit. Was ist es an diesem Blau, das uns so sehr in eine andere Dimension hineinzieht – ja, ich behaupte sogar, das die Fähigkeit hat, unsere Seelen ein Stück weit zu öffnen und Flügel zu verleihen?

Zu meinen wichtigsten Plänen für die kommenden Monate gehört auf jeden Fall das „blau trinken“ und mich dann überraschen lassen, was sich alles öffnet und zeigt. Für dich vielleicht auch?

Ein Engel ist an meinem Fenster erschienen

Von verared | 1.April 2018

Erscheinen Engel noch?

Bild von Vera Bartholomay

„Oh je, jetzt ist sie durchgedreht“, denken manche von euch vielleicht.

Engel erscheinen ja heutzutage nicht einfach so. (Warum eigentlich nicht? Und warum früher?)

An meinem Küchenfenster hängt ein Engel aus einem Stück Treibholz gestaltet – mit verrosteten Flügeln aus altem Eisen. Ich liebe diese Figur. So schlicht, so verbraucht, gebraucht, so irdisch.

Eines Tages erschienen weiße Spuren an der Glasscheibe. Ist ein Vogel dagegen gestoßen oder wie können so große Spuren in dieser seltsamen Form entstehen? Denn die Form war eindeutig flügelähnlich und befand sich direkt neben dem Holzengel.

Ich gebe es zu, ich hab schon überlegt, ob es ein Zeichen ist? Aber ein Zeichen wofür?

Geschah es rein zufällig in der Zeit, in der ich das neue Seminar vorbereitete – mit dem Titel „Heilige Räume“?

Seminartermine „Heilige Räume als Heilräume“: Saarbrücken (14.-15. April), Berlin (5.-6. Mai), Sursee/Schweiz (1.-2. September), nochmals in Saarbrücken (22.-23. September) und München (10.-11. November). Mehr Info: http://therapeutic-touch-bartholomay.com/blog/2018/01/04/heilige-raeume-als-heilraeume-seminar-fuer-fortgeschrittene/

 

Trägst du einen Traum in deinem Herzen?

Von verared | 1.April 2018

Bild von Vera Bartholomay

Von etwas, das dein Leben verändern könnte? Eine andere Art zu arbeiten und zu leben? Willst du als TT-Practitioner eine körpertherapeutische Praxis aufmachen oder geht es dir um ein ganz anderes Projekt?

Vielleicht wagst du aber nicht den entscheidenden ersten Schritt oder deine Sehnsucht ist noch von dichtem Nebel umgeben, sodass du gar nicht weißt, wie der erste Schritt aussehen könnte? Bist du voller Zweifel, ob deine Fähigkeiten genügen und du andere Menschen wirklich für dein Projekt begeistern kannst? Vielleicht hättest du gerne auch eine stärkende Gemeinschaft als Rückendeckung für deinen neuen Weg?

Dann könnte dieses Seminar etwas für dich sein.

Schritt für Schritt gehen wir klärende Fragen durch, damit dein Traum immer mehr konkrete Gestalt annehmen kann, schauen uns dabei auch Stolperfallen, innere und äußere Bremsen an und bereiten einen fruchtbaren Boden vor mit allem, was deinen Traum nähren könnte. Schwerpunkt sind die inneren Entwicklungsschritte – aber immer verbunden mit klar definierten äußeren Aktivitäten.

Gibst du deinem Traum eine greifbare Chance?

Dieses Seminar ist kein körpertherapeutisches Seminar und deshalb auch offen für Menschen ohne Erfahrung mit energetischen Behandlungen. Körperliche Spürübungen und stärkende Berührungen werden aber ein Teil sein.

Begrenzte Teilnehmerzahl.

Kosten: 290 EUR (Frühbucherpreis 270 EUR bei Anmeldung bis 2 Monate vor Beginn)

Termin: Saarbrücken: 8.-9. September 2018

Weitere Termine in München, Berlin und der Schweiz folgen. Gern trage ich dich jetzt schon auf die Interessentenliste ein.

Anmeldung per Mail an: info@therapeutic-touch-bartholomay.com

Busy? – ein Buchtipp

Von verared | 3.März 2018

 

Hast du viel um die Ohren?

Also, ich schon! An manchen Tagen staune ich über mich selbst, was alles auf meinem Plan steht und was ich tatsächlich auch alles schaffe. Vieles davon ist wichtig und richtig und genau so, wie ich es haben will. Aber es gibt immer wieder eine magische Grenze, wo entscheidende Dinge links liegen gelassen werden, weil ich so beschäftigt bin.

Früher habe ich gelegentlich Bücher über Zeitmanagement gelesen und versucht, meine Abläufe zu optimieren. Mittlerweile denke ich, es geht nicht darum, noch mehr in eine noch kürzere Zeit hinein zu packen, sondern eher darum, das Wesentliche herauszufiltern, um Zeit zu haben für das, worauf es für mich ankommt.

In „BusyBusy – Stresse dich nicht, lebe!“ vom Arbeits- und Organisationspsychologen Tony Crabbe habe ich einige wertvolle Erkenntnisse gewonnen.

Beispielsweise, dass das BusySein uns in Versuchungen bringt, weil es uns erlaubt, schwierige Arbeit zu vermeiden, indem wir so beschäftigt sind, dass wir uns nicht wirklich um die entscheidenden anstehenden Aufgaben kümmern können. Wir drücken uns gerne vor komplexen Aufgaben, und das geht sehr gut, indem wir uns in Klein-Klein-Aktivitäten verlieren.

Die Neurowissenschaft zeigt uns mittlerweile, dass schon die Suche in Google kokainähnliche Botenstoffe wie Dopamin in unseren Gehirnen auslösen kann, dass das Herumhüpfen in Social Media und in unseren Mailboxen und Nachrichtensystemen schnell süchtig machen kann, weil es unser Gehirn immer wieder kleine Belohnungen gibt. Und wer kennt nicht den schnellen Griff zum Handy, sobald es einen kleinen Leerlauf gibt, statt gelegentlich auch einfach nur mal aus dem Fenster zu schauen, die Umgebung intensiver wahrzunehmen oder gar zu spüren, wie es einem gerade geht.

Es geht in diesem Buch auch um die Bedeutung der Langeweile. Was wir durch Multitasking alles verlieren. Wie wir unsere Gefühle und Stimmungen positiv beeinflussen können. Dass wir unglücklich werden, wenn wir unsere engen Beziehungen nicht mehr gut genug pflegen. Wie wir unsere wirklichen Werte besser erkennen und unser Leben danach richten können. Wie wir es schaffen können, das BusySein sein immer öfter abzustellen und gute Veränderungen im Alltag zu etablieren. Und dass es durchaus sinnvoll ist, sich häufiger im Laufe eines normalen Tages zu fragen „Was mache ich hier eigentlich gerade? Ist das wirklich wichtig?“

Tony Crabbe: „BusyBusy – Stresse dich nicht, lebe!“, Campus Verlag, 2017, 19,95 EUR

 

Dieser Beitrag ist Teil 38 von 38 der Serie Buch- und Filmempfehlungen

Wie leise sind die wirklichen Wunder

Von verared | 2.März 2018

Bildquelle: Vera Bartholomay

“Zwei, die für einige Zeit Ruhe gefunden hatten, eine Ruhe, die nicht, wie so oft, mit Verlassenheit zu tun hatte, sondern mit Geborgenheit. In der Früh beim Kaffeetrinken, das Kind krabbelte am Boden, Margot saß am Tisch und hielt die Windeln des Kindes durch ständiges Stopfen am Leben, neue waren nicht zu bekommen, ein weiteres Zeichen dieser Glanzzeit. Ich lehnte am Fenster, wir redeten über Allfälliges. Mehr passierte nicht. Und ich weiß, es sind schon ereignisreichere Geschichten von der Liebe erzählt worden, und doch bestehe ich darauf, dass meine Geschichte eine der schönsten ist. Nimm es oder lass es.“

Arno Geiger hat in dem eindrucksvollen Roman „Unter der Drachenwand“ den Alltag im 2. Weltkrieg beschrieben wie kaum einer. Vielleicht auch gerade, weil die Fragilität in dieser dramatischen Zeit so präsent ist.

Denn – wie Antoine de Saint Exupéry es sagt…“Wie wenig Lärm machen die wirklichen Wunder! Wie einfach sind die wesentlichen Ereignisse!“

Vielleicht gehörst du auch zu den Menschen, die in der Fastenzeit auf etwas verzichten oder etwas mit besonderer Aufmerksamkeit machen wollen. Für mich ist es dieses Jahr der Wunsch, intensiver die kleinen Wunder und tiefen Zufriedenheitsmomente wahrzunehmen. Gerade die ganz alltäglichen, die wir oft erst bemerken, wenn sie eines Tages nicht mehr da sind. Der blaue Himmel, Zeit mit nahestehenden Menschen, eine erholsame Nacht im Tiefschlaf, das wiedergefundene Wort….

 

 

 

Dieser Beitrag ist Teil 37 von 38 der Serie Buch- und Filmempfehlungen

So wie du bist – Der buddhistische Weg zur Selbstannahme – Buchtipp

Von verared | 24.Februar 2018

Wie viel Energie wenden wir im Laufe eines Lebens an, um uns zu verbessern, vermeintlich schlechte Eigenschaften abzulegen, bewusster und effektiver zu werden. Vielleicht gar um bessere Menschen zu werden? Weiterlesen »

Dieser Beitrag ist Teil 36 von 38 der Serie Buch- und Filmempfehlungen

Älterwerden als Erfolgsgeschichte?

Von Vera Bartholomay | 18.Februar 2018

Wir werden älter. Gott sei Dank. Denn die Alternative dazu wollen wir wohl alle nicht. Und dennoch beschäftigen wir uns wohl nicht ganz ohne Bauchschmerzen mit dem Thema „Alter“.

Schon längst wissen wir, dass Menschen in unserer Gesellschaft immer älter werden und hören ständig von den vielen Problemen, die deshalb entstehen. Aber vielleicht sind es nicht nur Probleme, sondern lediglich Veränderungen? Müssen wir eventuell unser Verständnis vom Altern ändern? Und wie können wir uns gut auf das Älterwerden vorbereiten?

Der Altersforscher Hans-Werner Wahl hat jetzt ein interessantes Buch geschrieben mit „überraschenden Erkenntnissen über unsere längste Lebensphase“. Schon diese Tatsache machen sich die wenigsten klar. Es kann für viele die längste Lebensphase sein. Statistiken zeigen uns, dass bereits heute ein Viertel unseres Lebens in der nachberuflichen Phase stattfindet. Und wir bereiten uns nur rudimentär darauf vor.

Anhand vieler Studien zeigt Hans-Werner Wahl auf, dass das Älterwerden nicht unbedingt negativ gesehen werden muss, sondern dass vieles umgestaltet und neu bewertet werden kann. Es werden eben andere Dinge wichtig als in jungen Jahren und man muss schon deshalb nicht die gleichen Aktivitäten vollbringen können.  Es geht vielmehr um unserer Fähigkeit, uns anzupassen und dafür zu sorgen, dass wir ein ausgeglichenes und ein nicht nur körperliches, sondern auch seelisches gesundes Leben führen.

Das Buch fängt gar mit dem Thema an: „Das Älterwerden als Erfolgsgeschichte“. Das wäre doch ein Motto?

 

Hans-Werner Wahl: „Die neue Psychologie des Alterns: Überraschende Erkenntnisse über unsere längste Lebensphase“

Kösel Verlag, 2017, 19,99 EUR

 

 

Dieser Beitrag ist Teil 35 von 38 der Serie Buch- und Filmempfehlungen

Heilige Zeiten

Von Vera Bartholomay | 8.Februar 2018

Stille Stunden am Morgen

Q: Pixabay

Unsere Tage sind so voll von Dringlichkeiten, Terminen, Aktivitäten in klein-klein und groß-groß, dass wir über weite Strecken vollkommen vergessen, dass es in unserem Leben immer auch heilige Zeiten geben sollte. Diese werden uns aber in den seltensten Fällen von außen vorgegeben. Denn die wenigsten von uns leben nach Vorgaben einer Glaubensgemeinschaft oder ähnlicher Gruppen. Noch vorhandene Traditionen und Riten haben auch an Selbstverständlichkeit verloren und jeder von uns trägt allein die Verantwortung dafür, wie stark wir sie noch in unseren Alltag integrieren wollen und können.

Persönlich habe ich irgendwann gemerkt, dass sie mir fehlen, diese heiligen Zeiten. Und dass ich ihnen bewusst wieder einen Platz in meinem Leben geben will.

Für mich haben sich die ganz frühen Morgenstunden angeboten, da ich meist als Erste wach bin und zu dieser Zeit keinerlei Ablenkung durch Alltagsaktivitäten vorhanden ist.

Mein Tag fängt in der Stille an. Noch ist es draußen ganz dunkel, der Raum wird nur von einer Kerze beleuchtet. Innerlich bin ich teilweise in der Übergangsphase zwischen Schlaf und richtig wach. Es darf alles still sein. Gar nichts muss in diesen Minuten entstehen. Ich folge keinen Regeln oder Vorgaben, weder im Ablauf noch in der zeitlichen Dauer. Es ist auch keine Meditation im klassischen Sinne, eher ein „Nach innen und außen horchen“.

Was will in dieser Stille entstehen? Was will gehört werden? Will eine Botschaft zu mir durchdringen? Will etwas aus mir hinaus in die große Weite? Spüre ich Dankbarkeit für alles, was mir geschenkt worden ist? Gebe ich reichlich weiter? Kann ich etwas Belastendes oder Ungutes heute gehen lassen? Lebe ich meine wahre Bestimmung an diesem Tag, der vor mir liegt?

Diese Stunden sind eine große Kostbarkeit in meinem Leben geworden. Meine ganz persönliche heilige Zeit.

Heilige Räume als Heilräume – Seminar für Fortgeschrittene

Von Vera Bartholomay | 4.Januar 2018

Bildquelle: Pixabay

Die Chakren 6 und 7 und die höheren Bewusstseinsebenen

Wir suchen in diesem Seminar den Weg zur Heilung in anderen Dimensionen. Es geht um die eigene Spiritualität und um die menschliche Ursehnsucht nach Sinn und Verbundenheit auf einer höheren Ebene. Weiterlesen »

Das indianische Lebensrad als Wegweiser

Von Vera Bartholomay | 29.Dezember 2017

Auch in Europa gab es Steinkreisrituale (Q: Pixabay)

Mit dieser viele tausend Jahre alten Methode, die bis vor wenigen Jahren nur mündlich innerhalb der Indianerstämme Nordamerikas weitergegeben und in großen Zeremonien durchgeführt wurde, gewinnen wir eine größere Klarheit und Entscheidungsfähigkeit in Lebenskrisen, Umbruchphasen und bei Krankheiten. Das sogenannte „indianische Medizinrad“ ist aber auch ein Wegweiser für unsere Lebensinhalte und persönliche Entwicklung.

3-Tage-Intensivseminar in Berlin

Wo komme ich her?
Wie sehr prägt mich meine Vergangenheit und Herkunft noch? Ursprungsfamilie, Ahnen, gesellschaftliche und familiäre Glaubenssätze.

Wo stehe ich heute?
Persönliche Stärken und Stolperfallen. Selbstheilung. Alte Wunden heilen, Vergangenes verabschieden.

Meine Bestimmung – Vision meines Lebens
Klarheit gewinnen über die eigene Vision. Was hindert mich, meinen Weg auch wirklich zu gehen?

Mein Körper als Tempel meiner Seele? So leicht und soooo schwer.

Gefühle – Energiequelle oder Energieräuber?

Die erweiterte Wahrnehmung

Intuition, meditative Zustände, andere Bewusstseinsebenen.

Die eigene Spiritualität und unsere Verantwortung für die Zukunft dieser Erde.

Diese Themen werden begleitet von wohltuender Körperarbeit, Entspannungstechniken und Meditationen. Erfahrung in energetischer Körperarbeit ist keine Voraussetzung für die Teilnahme an dieser Gruppe. Je nach Interesse und Erfahrung der Gruppe kann die energetische Körperarbeit aber Teil der Inhalte werden.

Seminarleitung: Vera Bartholomay

Termine:

Berlin: 26.-28. Oktober 2018 (Freitag-Sonntag)

Kosten: 360 EUR Frühbucherpreis bis 2 Monate vor Beginn, danach regulär 400 EUR

Anmeldung: info@therapeutic-touch-bartholomay.com, Tel: 0681-32344, www.therapeutic-touch-bartholomay.com

 

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