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Der achtsame Therapeut – Buchtipp

Von Vera Bartholomay | 16.März 2017

Der achtsame Therapeut

Daniel J. Siegel ist ein renommierter amerikanischer Gehirnforscher, Professor für Psychiatrie an der Universität von Kalifornien und Direktor des Mindsight Institute.

In seinem aktuellen Buch „Der achtsame Therapeut“ versucht er, Erkenntnisse der Hirnforschung therapeutisch nutzbar zu machen. Er beschreibt, wie wichtig die innere Zentrierung, Gegenwärtigkeit und Achtsamkeit des Therapeuten für den Behandlungserfolg ist. Die Präsenz und Offenheit für andere sind entscheidende Aspekte für die besonderen Beziehungen, die eventuell heilsam sein können. Der Therapeut muss einen offenen Geist entwickeln, um genau das aufzunehmen, was der Klient verbal oder nonverbal mitteilt, damit keine entscheidende Information verloren geht. Durch diese Resonanz entsteht ein Gefühl von Verbundenheit. Zusätzlich wird ein Gefühl von Sicherheit vermittelt, wir fühlen uns gesehen und beschützt. So kann Vertrauen hergestellt werden.

Parallel beschreibt er auch gehirnphysiologische Aspekte dieser zwischenmenschlichen Interaktionen.

Ein durchaus spannendes Buch, das allerdings sehr im theoretischen Bereich bleibt. Mir persönlich haben nachvollziehbare Beispiele aus dem therapeutischen Alltag gefehlt.

 

Daniel J. Siegel: „Der achtsame Therapeut: Ein Leitfaden für die Praxis“, Kösel Verlag, 2012, 26,99 EUR

 

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Dieser Beitrag ist Teil 9 von 26 der Serie Buch- und Filmempfehlungen

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