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Stecker ziehen

Von Vera Bartholomay | 27.Juli 2017

Bei Problemen mit technischen Geräten ist es oft die schnellste und einfachste Lösung: Erst mal den Stecker ziehen. Das Gerät für eine Weile komplett ausschalten und später wieder einschalten. Wie von Zauberhand sind ganz viele Störungen anschließend wie weggeblasen.

Für uns Menschen kann das im übertragenen Sinne auch helfen. Stecker ziehen – ruhen lassen – irgendwann wieder einstöpseln.

Im Urlaub oder an freien Tagen kann es gelingen. Wenn wir wirklich darauf achten, was wir heute brauchen und nicht meinen, wir müssten einem wie auch immer gearteten Freizeitprogramm folgen.

Aber auch eine Krankheit kann diese Wirkung haben. Schon ein harmloser Infekt drosselt uns so sehr, dass vermeintlich Wichtiges nicht mehr wichtig ist.

Eine schwerkranke Frau sagte mal nach monatelangen gesundheitlichen Krisen: „Jetzt habe ich das mit der Langsamkeit verstanden. Wenn ich je wieder gesund werden sollte, werde ich nie wieder so hektisch leben.“

Hoffentlich schaffen wir es auch ohne schwere Krankheit, mal den Stecker zu ziehen, uns eine Weile ohne Motor treiben zu lassen und vielleicht staunen, wo wir landen. Oder beobachten, was das langsame Dahingleiten unterwegs mit uns macht.

Vielleicht helfen dabei folgende Fragen:

Wozu solltest du heute besser nein sagen?

Welche Dringlichkeiten könnten auch ohne dich erledigt werden?

Was braucht dein Körper heute?

Wonach sehnt sich dein Herz?

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Topics: Allgemein, Gesundheit, Glück, Inspirationen, Lebensfragen, Persönlichkeitsentwicklung | 2 Kommentare »

2 Kommentare to “Stecker ziehen”

  1. Carsten Plückhahn meint:
    28.Juli 2017 at 09:38

    Meine Begegnung mit Burnout machte mir sehr handfest deutlich, was das Wort Patient im Kern bedeutet. Geduld haben. „be patient“ – sei geduldig.

  2. Vera Bartholomay meint:
    28.Juli 2017 at 11:13

    Das ist eine interessante Wortinterpretation, Carsten! Könnte eine Hilfe sein in manchen Krankheitsphasen. Gruß, Vera

Kommentare