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Wachsein

Von Vera Bartholomay | 26.September 2017

Eintauchen in längst vergangene Zeiten. Ich lese Harper Lees Debütroman „Gehe hin, stelle einen Wächter“ und bin mit den Rassenunruhen in den 50er Jahren in den amerikanischen Südstaaten konfrontiert. Mit der Zerrissenheit einer Familie im Umgang mit der Frage nach dem Wert von Menschen – konkret, ob Schwarze die vollen amerikanischen Bürgerrechte bekommen sollen, ob sie wirklich in der Lage sind, gleichberechtigt mit der weißen Bevölkerung zusammenzuleben.

Vergangene Zeiten? Es ist bestürzend zu sehen, dass diese Fragen in den USA so ganz und gar nicht vergangen sind, sonst wäre eine „Black lives matter“-Bewegung nicht im wahrsten Sinne des Wortes überlebenswichtig.

Und hier? Nach den Wahlen am vergangenen Sonntag müssen wir endgültig erkennen, dass auch hier die Menschenverachtung blüht. Dass Menschen aus Wut und Angst eine Wahl getroffen haben, die wir mehr als ernst nehmen müssen.

Wenn du „Wer die Nachtigall stört“ gern gelesen hast, empfehle ich dir auch dieses allererste Buch der Bestsellerautorin Harper Lee – mit einer interessanten anderen Entwicklung der uns schon bekannten Protagonisten. So hätte die Geschichte auch verlaufen können.

Schauen wir jetzt, wie unsere Geschichte weiter geht…

Harper Lee: „Gehe hin, stelle einen Wächter“, Penguin Verlag, Taschenbuch, 10 EUR

 

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Dieser Beitrag ist Teil 27 von 32 der Serie Buch- und Filmempfehlungen

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