Newsletter

Kostenlose Kurzanleitung "Erste Schritte mit Therapeutic Touch" und Newsletter bestellen:



Das Herz und seine heilenden Pflanzen – Buchtipp

Von Vera Bartholomay | 21.März 2017

Gute Beschreibung der Heilpflanzen für das Herz

Das Herz und seine heilenden Pflanzen

Der Kulturanthropologe und Ethnobiologe Wolf-Dieter Storl beschreibt in diesem Buch die verschiedenen Bedeutungen des Herzens; das Herz als Sitz der Seele, als Wahrnehmungsorgan, als Quelle der Liebe und Sitz der Lebenskraft. Er schildert die Bedeutung von Herzstörungen in früheren Zeiten und analysiert, was unsere Herzen in der heutigen Gesellschaft krank macht; welche Rolle Nahrung, Stress und Bewegungsmangel spielen.

Der Hauptteil des Buches ist jedoch eine ausführliche Beschreibung von Herzpflanzen aus früheren Zeiten, traditionellen Herzpflanzen in Klostergärten und aktuellen Herzpflanzen in der heutigen Medizin. Die bekannteren wie Fingerhut, Knoblauch und Weißdorn – aber auch unbekanntere wie Goldlack, Oleander und Mistel. Und viele, viele andere, nicht nur aus unserem Kulturkreis.

Ein spannendes und sehr fundiertes Buch!

Und sehr passend zu unseren kommenden TT-Seminaren „Herzen berühren – das 4. Chakra“:
Zürich: 13.-14. Mai 2017
Saarbrücken: 6.-7. Mai 2017
München: 24.-25. Juni 2017
Berlin: 21.-22. Oktober 2017

 

Wolf-Dieter Storl: Das Herz und seine heilenden Pflanzen, 2009, AT-Verlag, 19,90 EUR

Themen: Ausbildung, Berührung, Bücher, Gesundheit, Glück, Natur, Seminare, Therapeutic Touch, Therapeutic Touch Practitioner | Kein Kommentar »

Die Effektivität von TT im klinischen Bereich

Von Vera Bartholomay | 17.März 2017

Eine Literaturanalyse von Gabriele Weydert-Bales

Die Autorin dieser Masterarbeit an der Fachhochschule Jena bietet eine Literaturanalyse von den unterschiedlichsten Anwendungsdokumentationen und wissenschaftlichen Untersuchungen zum Thema Therapeutic Touch Behandlungen im klinischen Bereich, wie beispielsweise in der Palliativversorgung, in der Chirurgie, bei Verbrennungen, in der Diagnostik und im psychiatrischen Bereich.

Eine Leseprobe gibt es hier: http://www.grin.com/de/e-book/264782/die-effektivitaet-von-therapeutic-touch-im-klinischen-bereich

Themen: Ausbildung, Berührung, Bücher, Gesundheit, Therapeutic Touch, Therapeutic Touch Practitioner | Kein Kommentar »

Der achtsame Therapeut – Buchtipp

Von Vera Bartholomay | 16.März 2017

Der achtsame Therapeut

Daniel J. Siegel ist ein renommierter amerikanischer Gehirnforscher, Professor für Psychiatrie an der Universität von Kalifornien und Direktor des Mindsight Institute.

In seinem aktuellen Buch „Der achtsame Therapeut“ versucht er, Erkenntnisse der Hirnforschung therapeutisch nutzbar zu machen. Er beschreibt, wie wichtig die innere Zentrierung, Gegenwärtigkeit und Achtsamkeit des Therapeuten für den Behandlungserfolg ist. Die Präsenz und Offenheit für andere sind entscheidende Aspekte für die besonderen Beziehungen, die eventuell heilsam sein können. Der Therapeut muss einen offenen Geist entwickeln, um genau das aufzunehmen, was der Klient verbal oder nonverbal mitteilt, damit keine entscheidende Information verloren geht. Durch diese Resonanz entsteht ein Gefühl von Verbundenheit. Zusätzlich wird ein Gefühl von Sicherheit vermittelt, wir fühlen uns gesehen und beschützt. So kann Vertrauen hergestellt werden.

Parallel beschreibt er auch gehirnphysiologische Aspekte dieser zwischenmenschlichen Interaktionen.

Ein durchaus spannendes Buch, das allerdings sehr im theoretischen Bereich bleibt. Mir persönlich haben nachvollziehbare Beispiele aus dem therapeutischen Alltag gefehlt.

 

Daniel J. Siegel: „Der achtsame Therapeut: Ein Leitfaden für die Praxis“, Kösel Verlag, 2012, 26,99 EUR

 

Themen: Bücher, Gesundheit, Lebensfragen, Persönlichkeitsentwicklung, Therapeutic Touch, Therapeutic Touch Practitioner | Kein Kommentar »

Grenzgänger – Buchtipp

Von Vera Bartholomay | 5.März 2017

Drewermann – Grenzgänger

Der Theologe und bekannte Kirchenkritiker Eugen Drewermann stellt in diesem Buch ganz essenzielle Lebensfragen. Wie bewältigen wir unsere Ängste und wie meistern wir persönliche Schicksalsschläge? Was kann man von den antiken Göttern und Helden für das eigene Leben lernen und welche psychoanalytischen Hintergründe haben die Erzählungen von Prometheus, Sisyphus, Tantalos, Perseus u.v.m.?

Es geht um Schuld und Vergebung, Streben nach Glück und Anerkennung, Sehnsucht nach dem Ursprung….

Und auch um das Verständnis für einander:

„Das Schlimmste, was Menschen begehen, entstammt, wenn dies stimmt, nicht bloßer Böswilligkeit, es geschieht, ohne es selber zu wissen; – ein Missverstehen des Anderen, ein Missverständnis des Eigenen; die einzige Chance, die verbleibt, besteht darin, aus den vergangenen Fehlern zu lernen; nicht wie man’s beurteilt, wie man’s begreift, ist die Frage.“

Eugen Drewermann: „Grenzgänger. Rebellen, Frevler und Heroen in antiken Mythen“, Patmos Verlag, 2015, 44 EUR

 

Themen: Bücher, Glück, Inspirationen, Lebensfragen, Persönlichkeitsentwicklung | Kein Kommentar »

Der unendliche Augenblick – Buchtipp

Von Vera Bartholomay | 5.März 2017

Warum Zeiten der Unsicherheit so wertvoll sind

Der unendliche Augenblick

Warum Zeiten der Unsicherheit so wertvoll sind – von Natalie Knapp

Ein wirklich kostbares Buch für die Zeiten, die wir alle nicht mögen, die aber unvermeidbar sind. Wenn große Veränderungen sich anbahnen, alles anders wird, der Boden nicht mehr wie gewohnt trägt und wir umdenken müssen.

Aber wenn alte Regeln nicht mehr gelten und neue noch nicht da sind, schaffen diese Übergänge kreative Freiräume mit möglichen Lösungen, die vorher vielleicht undenkbar waren. Nicht nur im Privaten, sondern auch gesellschaftlich.

Natalie Knapp findet solche Übergänge in der Natur – in den Regionen zwischen Wald und Feld, aber auch in den unterschiedlichsten Lebensphasen – bei der Geburt, in der Pubertät oder beim Verlust eines nahen Menschen – sei es durch Trennung oder Tod. All diese Übergänge haben etwas gemeinsam: sie öffnen einen ganz neuen Raum mit ganz anderen Prioritäten.

„Zu keinem anderen Zeitpunkt stehen die Tore zum Wesentlichen so weit offen, zu keinem anderen Zeitpunkt ist es leichter zu erkennen, was wirklich zählt.“

Menschen leben grundsätzlich im Ur-Widerspruch zwischen Bewahren und Verwandeln. Krisen deuten auf die Notwendigkeit einer Wandlung des Bisherigen. Für unsere Gesellschaft könnte das auch bedeuten, dass wir uns für eine neue Bewusstseinsform öffnen müssen. Die Zeichen sind da: immer mehr Menschen engagieren sich nicht mehr nur für ihren eigenen Wohlstand und Behaglichkeit, sondern auch für höhere menschliche Werte, was wir in der Flüchtlingskrise mit den unzähligen ehrenamtlichen Helfern erlebt haben.

Die Philosophin Natalie Knapp bestärkt uns darin, Umbruchsituationen oder Schicksalsschläge nicht nur so schnell wie möglich „in den Griff“ bekommen zu wollen, sondern sie auf einer neuen Art wertzuschätzen und zu nützen.

Natalie Knapp: „Der unendliche Augenblick – Warum Zeiten der Unsicherheit so wertvoll sind“

Rowohlt Verlag, 320 Seiten, 19,95 Euro.

 

Themen: Bücher, Glück, Inspirationen, Natur, Persönlichkeitsentwicklung | Kein Kommentar »

„Rückkehr an den Ganges“ – Filmtipp

Von Vera Bartholomay | 5.März 2017

Indien

Film mit Wolf-Dieter Storl

 

Der Kulturanthropologe und Ethnobiologe Wolf-Dieter Storl wird den meisten bekannt sein, vor allem durch seine vielen Bücher zum Thema Mythologie und Heilwirkung von Pflanzen – und auch über die Beziehung zwischen Pflanzen und Menschen.

Die wenigsten wissen aber, dass der Pflanzenexperte in den 1980er Jahren eine Zeitlang in Indien lebte und sich seitdem mit diesem Land, der Kultur und den Pflanzen dort eng verbunden fühlt.

In diesem Film begleiten wir ihn bei seinem Wiedersehen mit Indien. Mit der Pflanzenwelt und Pflanzenexperten – u.a. in einem inspirierenden Gespräch mit der Friedensaktivistin und Trägerin des Alternativen Nobelpreises Vandana Shiva. Diese beeindruckende Frau ist außerdem promovierte Quantenphysikerin, Umweltschützerin, Feministin und Bürgerrechtlerin, Vorstandsmitglied im Weltzukunftsrat und vieles mehr. Sie bekämpft u.a. den Anbau von genetisch verändertem Saatgut und der darauffolgenden finanziellen Abhängigkeit der indischen Bauern von großen Nahrungsmittelspekulanten, indem u.a. Saatgutdepots mit heimischen Pflanzen den Bauern kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Parallel erleben wir aber auch, wie ein befreundeter junger Inder vor der schwierigen Entscheidung steht: Soll er die Frau heiraten, die seine Eltern für ihn vorgesehen haben, oder seinem Herzen folgen und seine Liebe heiraten? In diesem Konflikt treffen alte und neue Werte und Traditionen aufeinander.

Facettenreiche Eindrücke eines faszinierenden Landes.

 

Regie: Johanna Michna
Produktion: Ingo Storl, Storlmedia
Erhältlich bei shop.storl.de oder im Buchhandel

 

Themen: Film, Inspirationen, Lebensfragen, Natur | Kein Kommentar »

Der goldene Scherbenhaufen

Von Vera Bartholomay | 2.März 2017

Der goldene Scherbehaufen

Es sind die Scherben, die eine Geschichte erzählen.

Alles, was einmal zerbrach.

Was notdürftig geklebt wurde.

Teile, die nicht mehr zu retten waren und deshalb fehlen.

Wenn du nicht mehr blutjung bist, hast du einige dieser Scherbenstücke. Manche stehen ganz hinten im Schrank. Fast verschämt und verdeckt vom neuen, schönen Porzellan.

Immer aber weißt du um ihre Existenz.

Auch an den Tagen, wo das Glück dein Leben zum Strahlen bringt. Ohne diese zerbrochenen Teile würdest du das goldene Leuchten nicht tief in deine Zellen aufsaugen, würden deine Füße heute nicht auf purer Leichtigkeit stehen können.

Vielleicht holst du manchmal ein paar verblasste Teile hervor, streicht mit dem Finger über den kantigen, schlecht geklebten Riss. Und an guten Tagen kannst du dich in Dankbarkeit von etwas trennen. Etwas, das viel zu lange geschmerzt hat.

Themen: Berührung, Glück, Lebensfragen, Persönlichkeitsentwicklung, Therapeutic Touch | Kein Kommentar »

Das innere Meer – Filmtipp über die Kraft der Intuition

Von Vera Bartholomay | 23.Februar 2017

 

Die Unendlichkeit unserer Innenwelt

Die Kraft der Intuition

Wir wissen längst, dass wir nicht unser volles Potential leben – aber woran scheitern wir eigentlich? Zwei Isländerinnen –  Hrund Gunnsteinsdottír und Kristín Ólafsdottír – wollten es herausfinden und begab sich in Gesprächen mit berühmten Wissenschaftlern, Künstlern und spirituellen Meistern auf die Suche nach Lösungen, wie wir Menschen unseren Weg zu mehr Empathie, zu unseren ursprünglichen Gefühlen und unserer Vorstellungskraft zurückfinden können. Das Ergebnis:

Eine wunderbare, inspirierende und mutmachende Dokumentation: InnSæi – Die Kraft der Intuition.

InnSæi – das Meer in dir – dieses alte isländische Wort beschreibt, dass nicht nur der Verstand und das logische Denken uns Antworten geben können, sondern eben das unendliche „Meer“ in uns  – unser Fühlen, unsere Intuition, unsere Fähigkeit zur Empathie, unsere Beziehung zur Natur und der Welt um uns herum.

Der Psychiater Iain McGilchrist definiert Intuition als Bewusstsein für feinstoffliche Dinge, die außerhalb unserer Aufmerksamkeit liegen, alles das, was wir unbewusst und unterbewusst wahrnehmen. Da 95 bis 99 Prozent unserer geistigen Prozesse in diesem unbewussten Zustand stattfinden, ignorieren wir unser tiefstes Wissen, wenn wir diese ausschalten.

Malidoma Somé – ein „elder“  des Dagara Volkes in Westafrika – meint, unsere verlorene Empathiefähigkeit führe auch zu einem fehlenden Respekt allem Weiblichen gegenüber. „So lange das Weibliche unterdrückt wird, ist unsere Verbindung zu Mutter Erde in Frage gestellt. Wir haben die Erde so sehr missbraucht und die Orientierung verloren.“

Im Film auch ein wunderbares Gespräch mit der Künstlerin Marina Abramovic – bekannt u.a. durch ihre Performance mit schweigenden und zutiefst berührenden individuellen Begegnungen mit fremden Menschen im MoMa, New York.

Und ein hoffnungsvolles Schulprojekt aus London, wo Kinder in Empathie und innerer Wahrnehmungsfähigkeit unterrichtet werden.

Hast du diesen wunderbaren Film im Kino verpasst? Jetzt gibt es ihn auf DVD.

http://mindjazz-pictures.de/produkt/innsaei-dvd/

 

Themen: Film, Inspirationen, Lebensfragen, Natur, Persönlichkeitsentwicklung, Spiritualität | Kein Kommentar »

Gemeinschaftsbildung

Von Vera Bartholomay | 8.Februar 2017

Gemeinschaftsbildung

Wir leben in den unterschiedlichsten Arten von gesellschaftlichen Gemeinschaften. Wie schwer das manchmal sein kann, wissen wir alle. Gerade da, wo man versucht, anders miteinander umzugehen und eine wirkliche Gemeinschaft zu etablieren, stößt man schnell auf Grenzen.

Milton Scott Peck hat nach langjähriger Erfahrung im Bereich der Gemeinschaftsbildung ein wertvolles Buch geschaffen, in dem die Gesetzmäßigkeiten von Gemeinschaften klarer werden.

So beschreibt er die 4 Hauptphasen einer solchen Gemeinschaftsbildung:
Phase 1 ist die Pseudogemeinschaft, in der man (noch) ausgeprägt nett zueinander ist. Dann kommt in Phase 2 das Chaos, in dem zurückgedrängte Gefühle zum Vorschein kommen. In Phase 3 entsteht Leere, eine Zeit der Stille und des Übergangs. In dieser  Phase muss man es aushalten, dass man nicht weiß, was jetzt entstehen wird und sich so weit wie möglich von klaren Vorstellungen und auch Vorurteilen befreien. Hier besteht die Gefahr, dass man die Leere nicht aushält und anfängt, alles bis ins kleinste durchzuorganisieren. Aber erst nach einer Phase der Leere kann eine Gruppe in Phase 4 übertreten – zu einer wirklichen Gemeinschaft mit großer Ehrlichkeit und tiefer Anteilnahme.

Das Ziel einer Gemeinschaftsbildung dieser anderen Art ist es, einen Weg zum gemeinsamen Herz einer Gruppe zu finden. Für die Widrigkeiten, auf die man unterwegs stößt, gibt Scott Peck sinnvolle Hilfen und Empfehlungen an die Hand.

Ein sehr empfehlenswertes Buch für alle, die engagiert in Gemeinschaften leben oder arbeiten.

M. Scott Peck: Gemeinschaftsbildung – Der Weg zu authentischer Gemeinschaft. Eurotopia Verlag, 4. Auflage, 2015. Taschenbuch 17,90 EUR

 

Themen: Bücher, Inspirationen, Lebensfragen, Persönlichkeitsentwicklung | Kein Kommentar »

Frühlingswind im Winter

Von Vera Bartholomay | 4.Februar 2017

Frühlingsgefühle

Das neue Jahr hat kaum begonnen, es ist eindeutig noch Winter, aber ich stecke gefühlsmäßig gerade mitten im Frühlingswind. In diesem noch etwas kalten, auf jeden Fall aber sehr frischen Frühlingswind meiner Kindheit im hohen Norden. Der Himmel ist strahlend blau, aber die Sonne wärmt noch nicht. Der kühle Wind geht durch alle Knochen durch und ist dennoch voller Verheißung von all dem, was jetzt kommen wird und was möglich sein wird.

Aber zuerst muss ich den Frühjahrsputz erledigen. Ganze Räume ausmisten, viel wegwerfen, anderes liebevoll verabschieden, klarere Strukturen und ganz viel Platz schaffen. Den Dreck von Jahrzehnten aus den aller hintersten Ecken rausholen. Alle Fenster putzen und weit aufreißen. Und den Wind durchpusten lassen.

Eine Ahnung von Neubeginn mitten im Winter. Lassen wir uns überraschen, was jetzt möglich sein wird….

Hast du auch das dringende Bedürfnis, Altes zu entsorgen und neue Freiräume zu schaffen?

Konsequenter als ich es wohl je schaffen werde, geht TT-Practitioner Christine Pehl aus Augsburg mit dem Thema Minimalismus und Reduktion um. Hier findest du einen schönen Artikel über sie:

https://www.lifeguide-augsburg.de/magazin/weniger-ist-mehr

Themen: Ausbildung, Berührung, Glück, Inspirationen, Lebensfragen | 2 Kommentare »

« Vorangehende Artikel Nachfolgende Artikel »